2026-02-12
Wenn die Nacht zur Sauna wird, besser schlafen in den Wechseljahren

Es beginnt oft mitten in der Nacht: Von einer Sekunde auf die andere wird das Bett zur Sauna. Decke weg, Fenster auf, Kissen wenden und eine halbe Stunde später friert man wieder. Nächtliche Hitzewallungen gehören zu den häufigsten Schlafräubern der Wechseljahre.
Schuld ist der sinkende Östrogenspiegel, der das körpereigene Thermostat durcheinanderbringt. Das Gehirn meldet „zu heiß“, obwohl die Temperatur normal ist, der Körper reagiert mit Schwitzen und aufgeheizter Haut. Bis zu mehrmals pro Nacht.
Die gute Nachricht: Das Schlafzimmer lässt sich auf diese Nächte einstellen. Die Grundregel heißt Schichten statt einer dicken Decke, so lässt sich die Wärme nachjustieren, ohne ganz aufzudecken. Naturmaterialien sind jetzt Gold wert: Wolle und Rosshaar in der Matratze regulieren Temperatur und Feuchtigkeit, Bettwäsche aus Leinen oder Baumwollsatin kühlt spürbar besser als Synthetik.
Auch die Raumtemperatur zählt: 16 bis 18 Grad gelten als ideal. Ein Glas kaltes Wasser am Bett, atmungsaktive Nachtwäsche und der Verzicht auf Alkohol und scharfes Essen am Abend nehmen den Wallungen zusätzlich die Spitze.
Und nicht zuletzt: Milde mit sich selbst. Die Wechseljahre sind eine Übergangsphase, mit der richtigen Ausstattung wird sie im Schlafzimmer deutlich erträglicher. Ihr Bett kann dabei mehr helfen, als Sie denken; wir beraten Sie gern.
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