2026-04-02
Während wir schlafen, macht die Haut Überstunden

„Beauty Sleep“ klingt nach Werbeslogan, ist aber Biologie. Während wir schlafen, schaltet die Haut in den Reparaturmodus: Die Zellteilung läuft nachts bis zu dreimal schneller als tagsüber, Kollagen wird aufgebaut, kleine Schäden des Tages werden repariert.
Das Wachstumshormon, das die Regeneration antreibt, wird vor allem im Tiefschlaf ausgeschüttet. Wer dauerhaft zu wenig oder zu unruhig schläft, dem sieht man es buchstäblich an: fahler Teint, dunkle Augenringe, feine Linien, die schneller sichtbar werden.
Was hilft der Haut bei ihrer Nachtschicht? Zuerst das Offensichtliche: genug Schlaf, möglichst regelmäßig. Dann die Umgebung, ein kühles, dunkles Schlafzimmer unterstützt den Tiefschlaf, in dem die Regeneration am stärksten läuft.
Auch das Bett selbst spielt mit: Glatte, hochwertige Bettwäsche aus Baumwollsatin oder Seide reduziert Reibung, die berühmten „Knitterfalten“ am Morgen entstehen tatsächlich am Kissen. Und wer abends das Gesicht reinigt, erspart der Haut, die Tagesschicht mit in die Nachtschicht zu nehmen.
Die schönste Erkenntnis: Die teuerste Nachtcreme kann nur unterstützen, was guter Schlaf ohnehin leistet. Die Haut macht Überstunden, gönnen wir ihr die besten Arbeitsbedingungen.
Weiterlesen & entdecken