2026-04-30
Schlafmasken: Vom belächelten Accessoire zum heimlichen Schlafhelden

Geben wir es zu: Lange galt die Schlafmaske als Accessoire für Hollywood-Diven und Vielflieger in der Business Class. Wer sie trug, wurde milde belächelt. Dabei hatten die Maskenträger:innen die ganze Zeit recht.
Denn unser Gehirn ist gnadenlos lichtempfindlich. Schon kleine Mengen Licht, die Straßenlaterne durchs Rollo, das Standby-Lämpchen des Fernsehers, das kurz aufleuchtende Handy, signalisieren dem Körper: Es ist noch nicht Nacht. Die Produktion des Schlafhormons Melatonin wird gedrosselt, der Tiefschlaf wird flacher.
Eine Schlafmaske löst das Problem denkbar einfach: Dunkelheit auf Knopfdruck, überall. Im Sommer, wenn es um fünf Uhr hell wird. Im Hotel mit den zu dünnen Vorhängen. Neben dem Partner, der im Bett noch liest.
Worauf sollte man achten? Auf das Material, Seide fühlt sich nicht nur luxuriös an, sie ist auch sanft zur Haut und zu den Wimpern. Auf die Passform, die Maske sollte weich anliegen, ohne zu drücken, und kein Licht an der Nase hereinlassen. Und auf die Pflege: Wie Bettwäsche will auch die Maske regelmäßig gewaschen werden.
Kleiner Aufwand, großer Effekt: Wer eine Woche mit Maske schläft, will selten wieder zurück. Aus dem belächelten Accessoire ist ein heimlicher Schlafheld geworden, völlig zu Recht.
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