2026-06-12
Die Periode raubt nicht nur Nerven, sondern auch Schlaf

Männer können diesen Artikel übrigens überspringen. Oder weiterlesen, falls sie bei ihrer Partnerin ein paar Sympathiepunkte sammeln möchten.
Einmal im Monat erwischt es uns: die Periode. Und als ob unreine Haut, Stimmungsschwankungen und Unterleibskrämpfe nicht schon genug wären, macht sie uns auch noch den Schlaf unnötig schwer. Dabei wäre gerade jetzt eine Extraportion Erholung dringend nötig, der Körper arbeitet auf Hochtouren, um die Hormone wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
Die Gründe sind vielfältig: Krämpfe und Blähungen gehören zu den üblichen Verdächtigen, aber auch die Schwankungen von Östrogen und Progesteron bringen den Schlaf durcheinander. Und dann wäre da noch dieser Gedanke, den wohl jede Frau kennt: Hoffentlich läuft heute Nacht nichts aus.
Ist die Periode nachts stärker? Die gute Nachricht: meistens nicht. Im Liegen fließt das Menstruationsblut langsamer ab und sammelt sich teilweise in der Gebärmutter. Erst beim Aufstehen setzt die Schwerkraft wieder ein, daher das Gefühl, die Blutung sei über Nacht stärker geworden. Völlig normal.
Fünf Tipps für bessere Nächte: 1. Ausreichend trinken, das kann Blähungen reduzieren. 2. Atmungsaktive Bettwäsche aus Baumwolle oder Bambus wählen, denn die Körpertemperatur schwankt jetzt stärker. 3. Wärme gegen Krämpfe: Heizkissen oder eine warme Dusche vor dem Schlafengehen wirken Wunder. 4. Das passende Menstruationsprodukt verwenden, Nachtprodukte reduzieren die Sorge vor dem Auslaufen. 5. Bequeme Nachtwäsche tragen. Jetzt ist nicht die Zeit für kratzende Stoffe oder einschneidende Bündchen.
Und die Schlafposition? Besonders angenehm ist die Fötusstellung auf der linken Seite: Die angewinkelten Beine entlasten den Unterleib, reduzieren Krämpfe und unterstützen die Durchblutung. Die perfekte Position lässt die Periode zwar nicht verschwinden, aber mit ein paar kleinen Anpassungen werden die Nächte deutlich angenehmer.
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